DAV
Sektion Zweibrücken des Deutschen Alpenvereins e.V.
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Vorbereitung auf das Kletterjahr 2012 mit Ralf und Peter

Wir treffen uns an 3 aufeinanderfolgenden Samstagen und zwar am 25.02., 03.03. und 10.03.2012 jeweils ab 13:00 Uhr im Camp4 in Zweibrücken.

Wir werden uns wieder fit machen fürs Klettern am Fels. Wir besprechen sicherheitsrelevante Dinge, testen verschiedene Sicherungsgeräte, üben das Stürzen und natürlich das Fangen von Stürzen Vielleicht kann Peter oder Ralf noch ein paar Technik- und Taktikfehler bei dem Einen oder Anderen finden und erklären, wie diese zu vermeiden sind. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 - 12 Personen beschränkt.

Um das Ganze abzurunden, gehen wir dann am 24.03 zusammen in der Pfalz klettern und bestimmt abends noch ein Weizen trinken ;-). Treffpunkt ist am 24.03. um 10:00 am Camp4.

Ansprechpartner: Ralf Fuchs (Tel. 0160 90785209).

 

Kletterer besuchten die Wanderfalken in der Südpfalz

Am 20.Mai 2011 machte sich eine kleine Gruppe von Kletterern auf den Weg in den Pfälzer Wald, um etwas über die Wanderfalken zu erfahren.

Acht Kinder einer Trainingsgruppe aus dem Kletterzentrum Camp4 und zwei Betreuer trafen sich um 14:30 in Zweibrücken. Als alle Kindersitze und Kinder in den zwei Autos verstaut waren, konnte die Reise nun endlich los gehen.

Als die Gruppe in Erfweiler Punkt genau ankam, wartete schon der Natur-und Umweltreferent des Alpenvereins der Sektion Zweibrücken, Dieter Geib, um diese zu empfangen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging schon die kleine Wanderung durch das Glastal los.

Am Glasfelsen angekommen, erklärte Dieter Geib, dass hier die Wanderfalken ihr Nest haben und ihre drei Jungen groß ziehen. Am Fuße dieses Felsens verwies er auf ein Schild, das insbesondere die Kletterer zu interessieren hat. Auf diesem Schild sieht man, dass dieser Fels für das Klettern gesperrt ist, damit die Wanderfalken in Ruhe brüten und die Jungen aufwachsen können. Verständlicherweise mögen es diese Vögel nicht, wenn sie öfters Besuch von Kletterern bekommen. Nachdem die Jungen das Nest verlassen haben, wird der Fels auch wieder zum Klettern freigegeben. Der Natur- und Umweltreferent konnte uns freudig berichten, dass sich die Kletterer mit nur sehr wenigen Ausnahmen an diese Sperrungen halten.

Dieter Geib führte die Kletterer weiter den gegenüberliegenden Berg hoch bis sie vor einem kleinen Bauwagen standen. Hier wohnen die Bewacher und Beobachter der Wanderfalken nicht nur während der Brutzeit, sondern auch noch die 42 Tage danach, bis die Jungen das Nest verlassen. Dieter und seine Frau Marion Geib wohnten hier schon seit einer Woche. Natürlich ohne Strom und fließendem Wasser. Die 7- 12 jährigen meinten zum größten Teil, sie würden das auch schaffen, immerhin braucht ja ihr Nintendo keinen Anschluss :)

Am Bauwagen hielt uns der Natur- und Umweltreferent einen sehr interessanten Vortrag über Wanderfalken. Er erklärte die Umstände, warum die Wanderfalken unter Naturschutz stehen und diese Bewachungsaktion erforderlich macht. Durch mehrere Faktoren, wie zum Beispiel das vor 40 Jahren eingesetzte Pflanzengift DDT wurden die Wanderfalken immer weniger. Er klärte die Kletterer aber auch ganz allgemein über diese Vögel auf. Wer weiß schon, dass das Weibchen um ein Drittel größer ist, als das Männchen oder, dass Wanderfalken über 200 km/h schnell fliegen können?

Nachdem die Gruppe ja schon fast Wanderfalken -Experte war, machte sich Dieter Geib auch noch die Mühe und gab den Kindern ein Wanderfalken-Quiz. Voller Eifer lösten diese das Rätsel und bekamen auch noch als Belohnung ein tolles Buch, das einem dabei hilft verschiedene Vögel zu identifizieren.

Nachdem die Kinder einen kleinen Snack zu sich nahmen, konnte die Reise auch schon weiter gehen. Denn noch etwas weiter oben auf dem Hügel, wartete schon Marion Geib und auch Leo der große Hund, auf die Horde. Während die Betreuer außer Atem den Berg hinauf marschierten, schien es den Kindern nichts auszumachen, denn diese rannten freudig den Trampelpfad hinauf und warteten schon ungeduldig auf die Erwachsenen, um zu erfahren, wo es denn nun weiter geht. Nur noch links um die Ecke und da sah man schon das große Fernglas auf einem Stativ stehen. Marion Geib sagte der Gruppe, dass im Moment die drei Jungen alleine waren. Nacheinander durften die Kinder nun endlich durch das Fernglas schauen und sahen tatsächlich ganz klar die Jungen in einer kleinen Felshöhle sitzen. Als erstes fiel ihnen auf, dass gar kein richtiges Nest existierte. Dieter Geib erklärte den Kletterern, dass es ganz normal für Wanderfalken sei, ihre Eier nicht in ein Nest zu legen. Die Vögel scharren einfach vom Untergrund einen kleinen Haufen zusammen, so dass die Eier nicht einfach vom Fels rollen können. Die Kinder konnten einfach nicht genug bekommen, immer wieder stellten sie sich in die Reihe, um einen Blick auf die Jungvögel zu werfen. Der jüngste in der Gruppe hatte sogar das Glück, den Muttervogel anfliegen zu sehen. Ganz aufgeregt erzählte einer nach dem anderen was sie sahen, als sie durch die Linse blickten.

So gegen halb sechs musste die Gruppe so langsam den Heimweg antreten. Die kleine Wanderung durch den Wald machte nicht nur den Erwachsenen Spaß. Die Kinder rannten freudig vor und hatten sogar so einen guten Orientierungssinn, dass sie die Betreuer zum Auto führen konnten. Dort angekommen bedankten und verabschiedeten sich die Kletterer bei dem Natur-und Umweltreferenten der Sektion Zweibrücken Dieter Geib und seiner Frau Marion Geib.

Alles in allem war der Ausflug ein voller Erfolg. Die ganze Gruppe hatte Riesenspaß und ist nun ein Stückchen schlauer geworden. Hiermit bedanke ich mich nochmals herzlich bei Dieter und Marion Geib, dass sie so viel Zeit und auch Mühe auf sich genommen haben, um uns einen so schönen Nachmittag zu bescheren. Auf diesem Weg möchte ich mich auch bei Markus Spada bedanken, da er sich bereit erklärt hat, unsere Gruppe als Betreuer und Fahrer zu begleiten.
Danke!

Yasmin Rana, Jugendreferentin

Letzte Änderung: 17. Januar 2012

 

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